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Mit Studio Bonnot werden Sie zum Architekten des Rings Ihrer Träume
Bonnot Paris
Der Turmalin gehört zu den vielfältigsten Edelsteinfamilien der Welt. Er kommt in nahezu jeder Farbe vor: Rosa, Grün, Blau, Gelb, Rot, Schwarz und Zweifarbig. Lange trug er den Beinamen "Regenbogenstein" – ein Ausdruck für seinen…

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Bewertung basierend auf 100 Kundenrezensionen
Zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt vertrauen uns

Mitglied der ICA
Der einzige französische Juwelier, der Mitglied der International Colored Gemstone Association ist

Showroom Bonnot Paris
Alles beginnt mit einem Termin bei Bonnot Paris
Das Bonnot-Atelier
Jeder Stein dieser Kollektion kann in Paris auf 18-karätigem Gold gefasst werden — nach Ihren Wünschen entworfen.

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5/5
Hervorragend
Außergewöhnliche Edelsteine zu fairen und transparenten Preisen
Unsere einzigartigen Edelsteine spiegeln die Reinheit und Eleganz der Natur wider
Ausschließlich durch renommierte unabhängige Labore
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Bei Bonnot Paris wird jeder Stein nach seiner Seltenheit, Reinheit und ethischen Herkunft ausgewählt – mit garantierter Rückverfolgbarkeit, außergewöhnlicher Qualität und fairen Preisen.

Der Turmalin ist eine Edelsteinfamilie, die in einer außergewöhnlich breiten Farbpalette vorkommt. Seine Härte von 7–7,5 auf der Mohs-Skala sorgt für eine gute Alltagsbeständigkeit. Turmalin wächst in Gesteinen, die Pegmatite genannt werden – sie entstehen bei der Kristallisation von magmatischen Schmelzen, die reich an seltenen Elementen sind. Er ist eine der wenigen Edelsteinfamilien, die eine so große Vielfalt an Farben in sich vereinen.
Die Turmalinfamilie umfasst mehr als 30 bekannte Varietäten, von denen die bekanntesten eigene Namen tragen. Der Paraíba-Turmalin bezeichnet kupfergefärbte Steine in leuchtendem Neon-Blaugrün. Die Rubellite steht für intensive Rosa- bis Rottöne. Der Indikolith umfasst die blauen Turmaline. Die Verdelith bezeichnet die grünen Varietäten. Der Chrom-Turmalin bietet ein seltenes, tiefes Intensivgrün. Die Dravit zeigt braune bis gelbe Töne. Der Schörl entspricht den undurchsichtigen schwarzen Varietäten.
Diese drei Namen bezeichnen drei verschiedene Turmalin-Varietäten. Die Rubellite umfasst rosa bis rote Turmaline, deren Farbe durch Mangan entsteht. Der Indikolith bezeichnet blaue Turmaline, gefärbt durch Eisen. Der Paraíba-Turmalin zeigt ein charakteristisches Neon-Blaugrün, das auf Kupfer zurückgeht. Diese Varietät wurde in den 1980er-Jahren in Brasilien entdeckt. Der Paraíba bleibt mit Abstand der wertvollste Turmalin – mit Preisen, die 20.000 € pro Karat übersteigen können.
Turmaline stammen hauptsächlich aus vier Regionen der Welt. Brasilien (Minas Gerais) ist seit dem 18. Jahrhundert die historische Referenz. Madagaskar hat sich seit den 1990er-Jahren als zweitwichtigste Quelle etabliert. Afghanistan (Nuristan) liefert außergewöhnliche Turmaline, darunter Indikolithe und Rubellite. Afrika (Nigeria, Mosambik, Namibia, Tansania) ergänzt das Angebot mit einer großen Farbvielfalt. Auch Russland (Ural) und die USA (Kalifornien) blicken auf eine historische Produktion zurück.
Der Preis eines Turmalins variiert je nach Varietät und Qualität erheblich. Für gängige Varietäten (Grün, Hellrosa) rechnen Sie mit 100 bis 500 € pro Karat. Eine Rubellite in Edelsteinqualität erreicht 1.000 bis 3.000 € pro Karat. Ein Indikolith mit guter Sättigung wird mit 500 bis 2.000 € pro Karat gehandelt. Der Chrom-Turmalin übersteigt häufig 2.000 € pro Karat. Der Paraíba-Turmalin bildet eine eigene Kategorie: 5.000 bis 50.000 € pro Karat, abhängig von der Intensität des Neonblaus.
Die meisten Turmaline bleiben bei der Vermarktung unbehandelt. Ein Teil wird jedoch einer leichten Wärmebehandlung unterzogen, um die Farbe zu intensivieren. Dieses Verfahren ist im Markt anerkannt und gilt als dauerhaft stabil. Paraíba-Turmaline werden häufig erhitzt, um ihr charakteristisches Neonblau zur Geltung zu bringen. Sehr gesättigte Rubellite können bestrahlt werden, um das Rosa zu intensivieren. Bonnot Paris bevorzugt unbehandelte Turmaline. Das unabhängige Zertifikat gibt stets Auskunft über eine eventuelle Behandlung.
Ja, Turmalin eignet sich für einen Verlobungsring – mit einigen Vorsichtsmaßnahmen. Seine Härte von 7–7,5 auf der Mohs-Skala macht ihn weniger robust als Saphir oder Rubin. Für intensiven Alltagsgebrauch empfiehlt sich eine schützende Fassung. Turmalin bietet dafür eine weltweit einzigartige Farbvielfalt. Er erlaubt es, eine wirklich persönliche und unverwechselbare Wahl für den Heiratsantrag zu treffen. Diese unendliche Palette bleibt einer seiner größten Vorzüge gegenüber klassischen Edelsteinen.
Der Turmalin trägt je nach Farbe eine vielfältige Symbolik. Die Rubellite steht durch ihre Rosa- bis Rottöne für Leidenschaft und Liebesbindung. Der Indikolith verkörpert Gelassenheit, Kommunikation und Weisheit. Der grüne Turmalin steht für Gleichgewicht, Heilung und Wohlstand. Der schwarze Turmalin (Schörl) gilt traditionell als Stein des energetischen Schutzes. Er wird traditionell zum achten Hochzeitstag geschenkt. Seine chromatische Vielfalt macht ihn zu einem Stein für jeden Anlass.